Spieleindr├╝cke

Coup

Eines unserer j├╝ngeren Absacker in der Runde, welches mich sehr geflasht hat, ist das Spiel Coup ­čÖé Danke noch mal an Alexander, welcher mir das Spiel gezeigt hat.

Spielziel

Coup ist ein taktisches Bluff-Spiel, worin man versucht seine Kontrahenten aus dem Spiel zu werfen. Wer als letztes im Spiel ├╝brig bleibt gewinnt.

Vorbereitung

Jedem Spieler werden verdeckt zwei Personenkarten zugeteilt, wobei es 5 verschiedene Persosen gibt, die jeweils drei mal vorhanden sind. Die Spieler kennen dabei ihre eigenen Karten, jedoch nicht die der anderen Spieler. Die restliche Karten werden verdeckt als Stapel in die Mitte gelegt und jeder Spieler bekommt zwei M├╝nzen zu Beginn.

Spielablauf

Nun gilt es die Spieler dazu zu zwingen, ihre beiden Karten aufzudecken, sodass diese aus dem Spiel ausscheiden. Ist man an der Reihe, darf man eine Aktion durchf├╝hren. Jede der beiden Personenkarte geben dem Spieler eine bestimmte Aktion. Der Clou ist jetzt, dass man auch eine Aktion einer Person durchf├╝hren darf, die man nicht hat. Dabei darf man sich allerdings nicht erwischen lassen, denn jeder Spieler hat das Recht zu behaupten, dass man diese zur Aktion passenden Person nicht habe. Dies muss dann bewiesen werden. Kann ein Spieler nachweisen, dass er diese Person hat, so bekommt er eine neue aus dem Stapel und der anzweifelnde Spieler muss eines seiner Karten aufdecken. Ansonsten wurde der Spieler ertappt und muss selbst eines seiner Personenkarten aufdecken. Jede Person erlaubt es au├čerdem eine bestimmte Aktion einer anderen Person zu verbieten. Auch hier ist das anzweifeln m├Âglich. Unabh├Ąngig von den Personenkarten, kann ein Spieler als Aktion auch ein bis zwei M├╝nzen nehmen. Hat man n├Ąmlich sieben M├╝nzen gesammelt, kann man einen “Coup” starten und einen Spieler einfach dazu zwingen eine Karte aufzudecken.

Fazit

Das Spiel macht wirklich gro├čen Spa├č, ist schnell erkl├Ąrt und eine Partie dauert ca. 5-10 Minuten. Die F├Ąhigkeiten der Karten sch├╝ren oft schnell Misstrauen, da sie sehr aggressiv gegen die Mitspieler vorgehen. Die “Assassine” kann eine Karte von einem Spieler aufdecken, aber man kann die Aktion mit der “Contessa” abwehren. Der “Captain” kann einem Mitspieler zwei M├╝nzen klauen, was aber selbst mit einem “Captain” oder einem “Botschafter” abgewehrt werden kann. Der “Herzog” erlaubt es drei M├╝nzen zu nehmen und man kann verhindern, dass ein Spieler sich zwei M├╝nzen aus dem Vorrat nimmt. Am schlimmsten ist der Botschafter, der es erlaubt die obersten zwei Karten vom Stapel zu ziehen und diese mit seinen vorhandenen auszutauschen. Damit ist die Paranoia gleich noch gr├Â├čer, denn Personen die der Spieler vorher nicht hatte k├Ânnte er jetzt doch haben und andersherum. Eine wahrlich verzwickte Kiste. Besonders wenn ein anderer Spieler gegen einem selbst vorgeht. Glaube ich ihm, dass er die Karte hat, die ihm diese Aktion erlaubt? … Behaupte ich selbst eine Karte zu haben, die das verhindert? … Bluffe ich jetzt oder spiele ich auf Sicherheit? … Was mache ich gegen ein Spieler der genug M├╝nzen hat, um einen Coup zu starten? … Genau diese Fragen stellen sich auch alle anderen Spieler und man wei├č nie ob sie gerade l├╝gen oder die Wahrheit sagen ­čśÇ Herrlich!!!

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